Schimmel in der Wohnung: Ursachen erkennen, richtig entfernen & dauerhaft vorbeugen
Ein paar schwarze Punkte in der Ecke. Ein dunkler Rand am Fenster. Kleine Flecken in der Dusche oder plötzlich dieser typische muffige Geruch im Schlafzimmer. Schimmel in der Wohnung beginnt häufig unscheinbar – sollte aber immer ernst genommen werden.
Doch was wächst da eigentlich an der Wand? Warum entsteht Schimmel in manchen Wohnungen immer wieder? Welche Rolle spielen Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und unsere Atemluft? Und vor allem: Was lässt sich im Alltag tun, damit Schimmel möglichst gar nicht erst entsteht?
Dieser Ratgeber geht das Thema Schritt für Schritt durch – verständlich, alltagsnah und mit konkreten Schimmel-Ratgeber-Tipps für die einzelnen Wohnbereiche.
1. Was ist Schimmel eigentlich?
Schimmel ist keine Verfärbung und auch kein gewöhnlicher Schmutz. Schimmel ist ein Pilz – genauer gesagt ist „Schimmelpilze“ ein Sammelbegriff für verschiedene mikroskopisch kleine Fadenpilze.
Sie gehören, genau wie die bekannten Pilze aus Wald und Wiese, zum Reich der Pilze. Ihr Aufbau und ihre Lebensweise unterscheiden sich allerdings deutlich vom klassischen Pilz mit Stiel und Hut.
Schimmelpilze wachsen in Form winziger Zellfäden, den sogenannten Hyphen. Viele dieser Fäden zusammen bilden ein feines Geflecht, das als Myzel bezeichnet wird. Dieses Pilzgeflecht ist mit bloßem Auge zunächst häufig gar nicht zu erkennen.
Zur Vermehrung und Verbreitung bilden Schimmelpilze Sporen. Sie sind mikroskopisch klein und können sich über die Luft verbreiten. Schimmelsporen gehören ganz natürlich zu unserer Umwelt: Sie befinden sich draußen in der Luft, im Boden und gelangen zwangsläufig auch in Gebäude.
In der Natur erfüllen Schimmelpilze sogar eine wichtige Aufgabe, weil sie organisches Material abbauen und damit am natürlichen Stoffkreislauf beteiligt sind.
Problematisch wird es, wenn Schimmelpilze in Innenräumen geeignete Wachstumsbedingungen finden und sich vermehren.
Dann entstehen die sichtbaren fleckigen, verfärbten oder teilweise pelzigen Beläge, die als Schimmel wahrgenommen werden – beispielsweise auf Wänden, Fugen, Tapeten, Holz oder anderen Materialien.
2. Warum ist Schimmel in der Wohnung gesundheitlich problematisch?
Schimmel in Wohnräumen ist mehr als ein optischer Makel.
Schimmelpilze können Sporen und weitere Bestandteile an die Umgebung abgeben. Diese können in die Raumluft gelangen und eingeatmet werden.
Eine erhöhte Schimmelbelastung kann unter anderem Atemwege und Schleimhäute reizen, allergische Reaktionen auslösen oder verstärken und mit Atemwegsbeschwerden in Zusammenhang stehen. Besonders empfindlich können beispielsweise Menschen mit Allergien, Asthma, chronischen Atemwegserkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem reagieren.
Deshalb gilt: Schimmel nicht ignorieren und nicht einfach überstreichen.
3. Wie entsteht Schimmel in der Wohnung?
Schimmelsporen sind praktisch überall vorhanden. Trotzdem schimmelt nicht jede Wohnung.
Damit ein Schimmelpilz wachsen kann, braucht er passende Bedingungen. Nährstoffe findet er in Innenräumen leicht – beispielsweise auf Tapeten, Papier, Holz, Kleister, Textilien oder in Staub und Ablagerungen.
Der entscheidende Faktor ist häufig Feuchtigkeit.
Und die gehört zunächst zu jedem normalen Zuhause.
Nach einer warmen Dusche beschlägt der Spiegel. Beim Kochen steigt Wasserdampf auf. Feuchte Handtücher müssen trocknen. Über unsere Atemluft gelangt Feuchtigkeit in den Raum. Und gerade im Herbst und Winter wird in vielen Haushalten die warme Zimmerluft zum Trocknen der Wäsche genutzt.
Das alles ist völlig normal. Entscheidend ist, dass die zusätzliche Feuchtigkeit anschließend wieder aus dem Raum gelangt.
Trifft warme, feuchtere Raumluft auf eine deutlich kühlere Oberfläche, steigt dort die relative Feuchtigkeit. Das lässt sich am beschlagenen Badezimmerspiegel besonders gut beobachten.
An einer Wand müssen dafür noch keine sichtbaren Wassertropfen entstehen. Bereits eine länger anhaltende hohe Feuchtigkeit unmittelbar an der Oberfläche kann Schimmelwachstum begünstigen.
Das Umweltbundesamt weist ebenfalls darauf hin, dass nicht nur die gemessene Luftfeuchtigkeit mitten im Raum entscheidend ist. An kühleren Oberflächen kann die relative Feuchtigkeit deutlich höher liegen.
Neben der normalen Feuchtigkeit des Wohnalltags gibt es weitere Ursachen: beispielsweise einen Rohrbruch, eindringendes Wasser, einen Wasserschaden oder feuchte Bausubstanz.
Kommt Schimmel trotz vernünftigem Lüften immer wieder, sollte die tatsächliche Feuchteursache geklärt werden.
4. Schimmel kann unterschiedlich aussehen
Schimmel kann beispielsweise schwarz, dunkel, grünlich, weißlich, bräunlich oder gelblich erscheinen.
Die sichtbare Farbe allein reicht jedoch nicht aus, um zuverlässig zu bestimmen, welcher Schimmelpilz tatsächlich vorhanden ist. Auch über die gesundheitliche Bedeutung eines Befalls lässt sich allein anhand seiner Farbe keine sichere Aussage treffen.
Sichtbare Verfärbungen oder erkennbares Pilzwachstum sollten deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: SCHIMMELBEFALL ERNST NEHMEN
Schimmel nicht einfach überstreichen oder nur oberflächlich wegwischen.
Bei kleineren Befallsstellen, die selbst behandelt werden können, sollte der Schimmel mit einem speziell dafür vorgesehenen und wirksamen Schimmelbekämpfungsmittel beseitigt werden.
Bei größerem, wiederkehrendem oder unklarem Befall sollte fachkundige Hilfe hinzugezogen werden.
5. Schimmel vorbeugen: So funktioniert Stoßlüften richtig
Stoßlüften bedeutet: Fenster vollständig öffnen statt dauerhaft auf Kipp stellen. Dadurch wird feuchte Raumluft innerhalb kurzer Zeit gegen Außenluft ausgetauscht, ohne dass Wände und Einrichtung unnötig lange auskühlen.
Noch schneller funktioniert Querlüften. Dafür werden gegenüberliegende Fenster gleichzeitig weit geöffnet, sodass für kurze Zeit Durchzug entsteht.
In der kalten Jahreszeit reichen häufig etwa 5 bis 10 Minuten. Bei wärmeren Außentemperaturen kann der Luftaustausch entsprechend länger dauern. Eine starre Minutenzahl gibt es nicht – Außentemperatur, Wind, Raumgröße und Wohnsituation spielen ebenfalls eine Rolle.
Schimmel-Ratgeber-Tipp: Lieber mehrmals am Tag kurz und kräftig stoßlüften – besonders nach Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen – als während der Heizperiode stundenlang ein Fenster gekippt zu lassen.
6. Schlafzimmer: Die Feuchtigkeit der Nacht morgens rauslassen
Nach einer ganzen Nacht steckt mehr Feuchtigkeit in der Schlafzimmerluft als am Abend zuvor. Über unsere Atemluft gelangt während des Schlafens Feuchtigkeit in den Raum. Auch Bettdecke, Kissen und Matratze nehmen Feuchtigkeit auf.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: SCHLAFZIMMER
Morgens nach dem Aufstehen Fenster weit öffnen und ungefähr 5–10 Minuten kräftig lüften.
Die Bettdecke zunächst zurückschlagen oder aufklappen, statt sofort das komplette Bett abzudecken. So können Bettzeug und Matratze besser auslüften.
Wenn möglich kurz querlüften – dann ist die feuchtere Schlafzimmerluft besonders schnell ausgetauscht.
7. Bad und Dusche: Wasser nicht im Raum stehen lassen
Nach einer warmen Dusche ist Feuchtigkeit überall sichtbar: Der Spiegel beschlägt, Wassertröpfchen sitzen auf Fliesen und Duschwand und anschließend müssen auch die nassen Handtücher wieder trocknen.
Das gehört zu einem Badezimmer dazu. Entscheidend ist, wie schnell der Raum anschließend wieder trocknet.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: BAD & DUSCHE
Nach dem Duschen oder Baden das Fenster vollständig öffnen und ungefähr 5–10 Minuten kräftig lüften.
Die Badezimmertür dabei zunächst geschlossen halten, damit die besonders feuchte Luft möglichst direkt nach draußen zieht.
Duschwand und Fliesen mit einem Abzieher trocknen. Wasser, das im Abfluss landet, muss anschließend nicht mehr verdunsten.
Nasse Handtücher möglichst weit ausgebreitet aufhängen und gut trocknen lassen.
In einem innenliegenden Badezimmer ohne Fenster die vorhandene Abluft nutzen und ausreichend nachlaufen lassen.
8. Wohnzimmer und Wäsche: Wohin mit der Feuchtigkeit?
Gerade im Herbst und Winter ist der Wäscheständer in vielen Wohnungen ein ganz normaler Mitbewohner.
Draußen ist es kalt oder nass, es gibt keinen Balkon oder Trockenraum – also wird die warme Zimmerluft zum Trocknen der Kleidung genutzt.
Das ist grundsätzlich möglich. Nur sollte bedacht werden: Das Wasser aus der Wäsche verschwindet beim Trocknen nicht. Es geht in die Raumluft über.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: WOHNZIMMER & WÄSCHE
Während die Wäsche trocknet, mehrmals kräftig stoßlüften.
Den Wäscheständer so aufstellen, dass die Luft rund um die Kleidung zirkulieren kann.
Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. Bleibt sie länger deutlich erhöht, erneut lüften.
Wer regelmäßig größere Mengen Wäsche in der Wohnung trocknet und die Feuchtigkeit trotz Lüften nur schwer reduzieren kann, kann zusätzlich einen elektrischen Luftentfeuchter einsetzen.
9. Küche: Wasserdampf nach dem Kochen raus
Nudelwasser, Kartoffeln, Gemüse oder Suppe – beim Kochen gelangt Wasserdampf in die Raumluft.
Ein Deckel auf dem Topf reduziert die Dampfmenge und spart gleichzeitig Energie.
Eine Dunstabzugshaube mit Abluft nach außen kann ebenfalls Feuchtigkeit aus der Küche transportieren. Eine reine Umlufthaube führt den Wasserdampf dagegen nicht nach draußen.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: KÜCHE
Deckel auf die Töpfe, vorhandene Abluft nutzen und nach stärkerer Dampfentwicklung kräftig stoßlüften.
Beschlagen die Küchenfenster, zeigt sich ganz praktisch, dass viel Feuchtigkeit in der Raumluft steckt.
10. Feuchtigkeit aus der Raumluft holen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Manchmal reicht regelmäßiges Lüften nicht aus oder ist im Alltag schwierig. Dann kann der Raumluft aktiv Feuchtigkeit entzogen werden.
Elektrischer Luftentfeuchter
Das ist das klassische Gerät mit Wassertank: Es saugt Raumluft an, entzieht ihr Feuchtigkeit und sammelt das Wasser in einem Behälter. Dieser wird regelmäßig ausgeleert.
Sehr verbreitet sind sogenannte Kondensations-Luftentfeuchter. Sie kühlen die angesaugte Luft im Gerät so weit ab, dass ein Teil des enthaltenen Wasserdampfs kondensiert und in den Tank läuft.
Im Handel finden sich solche Geräte unter Bezeichnungen wie Luftentfeuchter, Raumentfeuchter oder Kondensationstrockner.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: ELEKTRISCHER LUFTENTFEUCHTER
Beim Kauf auf Raumgröße und Entfeuchtungsleistung achten.
Praktisch sind Geräte mit Hygrostat. Dabei wird eine gewünschte Luftfeuchtigkeit eingestellt und das Gerät regelt seine Arbeit abhängig vom gemessenen Wert.
Luftentfeuchter gibt es beispielsweise im Baumarkt, Elektrofachhandel und Onlinehandel.
Granulat-Luftentfeuchter ohne Strom
Eine weitere Möglichkeit sind passive Raumentfeuchter mit einem feuchtigkeitsanziehenden Salz beziehungsweise Granulat.
Häufig kommen hygroskopische Salze wie Calciumchlorid zum Einsatz. Sie ziehen Feuchtigkeit an; bei entsprechenden Systemen sammelt sich Flüssigkeit anschließend in einem Auffangbehälter.
Diese Geräte benötigen weder Steckdose noch Motor, besitzen aber eine deutlich geringere Entfeuchtungsleistung als elektrische Luftentfeuchter.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: GRANULAT-ENTFEUCHTER
Granulat-Entfeuchter eignen sich eher für kleinere oder begrenzte Bereiche, beispielsweise Abstellbereiche, Schränke oder Wohnwagen.
Für einen größeren Wohnraum mit regelmäßig hoher Feuchtigkeitsbelastung ist ein passend dimensionierter elektrischer Luftentfeuchter meist die leistungsfähigere Lösung.
Abluft und professionelle Trocknung
In fensterlosen Badezimmern können Abluftventilatoren feuchte Luft direkt nach draußen transportieren.
Nach einem größeren Wasserschaden sieht die Situation anders aus. Steckt Wasser bereits in Wand, Boden oder anderen Bauteilen, können professionelle Bautrocknung und die Beseitigung der eigentlichen Schadensursache notwendig werden.
Ein Luftentfeuchter kann Wasser aus der Raumluft holen – aber kein undichtes Rohr oder einen Gebäudeschaden reparieren.
11. Hygrometer: Wissen, wann die Luft zu feucht wird
Feuchtigkeit lässt sich nur schwer nach Gefühl beurteilen.
Ein Hygrometer misst die relative Luftfeuchtigkeit und macht damit sichtbar, was sonst kaum einzuschätzen ist.
Für Wohnräume werden häufig ungefähr 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit als Orientierung genannt. Der Wert sollte jedoch immer zusammen mit Temperatur und Wohnsituation betrachtet werden.
Interessant ist vor allem die Entwicklung: Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit morgens im Schlafzimmer? Wie stark steigt sie beim Wäschetrocknen? Und wie schnell sinkt sie nach dem Stoßlüften?
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: HYGROMETER
Nicht erst messen, wenn Schimmel sichtbar wird.
Gerade im Schlafzimmer oder in einem Raum, in dem regelmäßig Wäsche trocknet, kann ein einfaches Hygrometer helfen, das eigene Raumklima besser kennenzulernen.
12. Kondenswasser am Fenster: Ein sichtbares Zeichen für Feuchtigkeit
Ein beschlagenes Fenster bedeutet nicht automatisch, dass ein Schimmelproblem besteht.
Sammelt sich aber regelmäßig Wasser am Fensterrand, sollte es nicht dauerhaft stehen bleiben.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: FENSTER
Kondenswasser mit einem Tuch aufnehmen und anschließend kräftig lüften.
Tritt es regelmäßig in größeren Mengen auf, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Luftfeuchtigkeit im Raum.
13. Schimmel nachhaltig entfernen: Warum Backpulver, Essig & Co. nicht die richtige Strategie sind
Wer Schimmel entdeckt, möchte ihn verständlicherweise möglichst schnell loswerden. Im Internet finden sich dafür zahlreiche Hausmittel-Tipps – von Backpulver und Natron bis zu Essig.
Bei einem echten Schimmelbefall geht es jedoch nicht darum, einen dunklen Fleck irgendwie heller zu bekommen oder oberflächlich wegzuwischen. Schimmel sollte wirksam und nachhaltig beseitigt werden.
Dafür gibt es speziell zur Schimmelbekämpfung vorgesehene Biozidprodukte mit nachgewiesener Wirksamkeit gegen Schimmelpilze. Sie sind die gezieltere Wahl als Experimente mit Backpulver, Natron oder anderen Hausmitteln.
Das ist auch deshalb wichtig, weil Schimmelpilze Sporen bilden, die sich über die Raumluft verbreiten können. Treffen solche Sporen an anderer Stelle erneut auf ausreichend Feuchtigkeit und geeignete Wachstumsbedingungen, kann sich dort wiederum Schimmel entwickeln.
Genauso wichtig ist die Ursache: Bleibt eine Fläche immer wieder feucht, können erneut Bedingungen für Schimmelwachstum entstehen.
SCHIMMEL-RATGEBER-TIPP: SCHIMMEL NICHT NUR SICHTBAR ENTFERNEN
Nachhaltige Schimmelbeseitigung bedeutet: vorhandenen Befall wirksam beseitigen und gleichzeitig die Feuchteursache abstellen.
Backpulver & Co. ersetzen keine gezielte Schimmelbekämpfung.
14. Wann sollte Schimmel nicht selbst entfernt werden?
Kleine oberflächliche Stellen sind anders zu beurteilen als großflächiger, tiefer oder immer wiederkehrender Befall.
Das Umweltbundesamt nennt für eine mögliche Eigenbeseitigung unter bestimmten Voraussetzungen einen kleinen, oberflächlichen Befall von weniger als etwa 0,5 Quadratmetern. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Ursache bekannt und beseitigt wurde und keine besonderen gesundheitlichen Risiken bestehen.
Bei größerem Befall, unklarer Ursache, stark durchfeuchteten Materialien oder immer wiederkehrendem Schimmel sollte fachkundige Hilfe hinzugezogen werden.
Menschen mit Schimmelpilzallergie, chronischen Atemwegserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sollten einen Schimmelbefall nicht selbst beseitigen.
15. Schimmel vorbeugen: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Schimmelvorbeugung muss nicht kompliziert sein. Oft sind es die kleinen Routinen im Alltag, die einen großen Unterschied machen:
Morgens: Schlafzimmer kräftig lüften und Bettdecke zunächst zurückschlagen.
Nach dem Duschen: Feuchte Luft nach draußen, Duschwand abziehen und Handtücher ausgebreitet trocknen lassen.
Beim Kochen: Deckel verwenden, Abluft einschalten und bei viel Wasserdampf anschließend lüften.
Beim Wäschetrocknen: Luftfeuchtigkeit beobachten und während des Trocknens mehrmals stoßlüften.
Bei Kondenswasser: Wasser aufnehmen und das Raumklima kontrollieren.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit: Hygrometer einsetzen und gegebenenfalls mit einem geeigneten Luftentfeuchter unterstützen.
Bei sichtbarem Schimmel: Befall wirksam beseitigen und gleichzeitig die Feuchteursache klären.
16. Häufige Fragen zu Schimmel in der Wohnung
Ist Schimmel in der Wohnung gesundheitsschädlich?
Eine erhöhte Schimmelbelastung in Innenräumen kann unter anderem die Atemwege und Schleimhäute reizen sowie allergische Reaktionen und Atemwegs